Samstag, 27. Oktober 2018

Ecuador: Banos


Paradiesisch gelegen, zwischen den Bergen aber quasi am Tor zum Amazonastiefland und auf einem Felsplateau, von dem die Wasserfälle fließen, liegt der Ort Banos. Wohl aufgrund seiner Lage und der dadurch bedingten Freizeitaktivitäten wie Wildwasserrafting und Canopying, sowie Bungeejumping, ist Banos zu einem Touristen-Hotspot geworden. Nicht nur ausländische Touristen kommen hier her, um die vielen Wasserfälle zu bewundern oder einen Abstecher in den Regenwald zu machen, auch Ecuadorianer verbringen hier ihren Urlaub und genießen die schwefelhaltigen Heilbäder (die allerdings wahnsinnig überfüllt und betoniert sind). Auch als Wallfahrtsort sind die "Bäder des heiligen Wassers" bekannt. Eine Schönheit ist die Stadt an sich dennoch nicht, dafür aber sehr kompakt und nicht zu groß (um die 20.000 Einwohner).Steigt man die angrenzenden Berge hinauf erreicht man schnell kleine Bauerndörfchen und hat mit etwas Glück Blick auf den aktiven Vulkan Tungurahua, der durch seine Aktivität eine ständige Bedrohung für den Ort darstellt.
Wunderbar entspannte Tage kann man hier verbringen, wenn man sich genug Zeit mitbringt und etwas die Umgebung erkundet. Hier hatten wir auch unsere wohl beste und trotzdem fast günstigste Unterkunft: "La Casa del Molino Blanco". Unbedingte Empfehlung, falls jemand mal hinkommen sollte ;) !

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Ecuador: Vicunas

Vicunas sind, wie schon erwähnt, wilde Verwandte von Lamas und Alpakas, da sie wie diese zu den Neuweltkameliden gehören. Ganz ist nicht geklärt, ob sie wirklich als Vorfahre deren bezeichnet werden können, oder ob Lamas und Alpakas nicht eher vom Guanaco, einem zweiten wilden Verwandten, abstammen. In Ecuador scheinen Vicunas eher selten anzutreffen zu sein. Einziger Punkt, an dem wir sie entdeckten war der Nationalpark Chimborazo.

Dienstag, 23. Oktober 2018

Ecuador: Chimborazo

In Alausi blieben wir nur eine Nacht und reisten von dort mit dem Bus weiter Richtung Norden in die ca. 1,5 Busstunden entfernte Stadt Riobamba. Wohl gefühlt haben wir uns dort eher weniger, denn außer 150.000 Einwohnern, Verkehr und der Schwierigkeit, etwas Essbares im Stadtzentrum zu finden hat Riobamba unserer Meinung nach wenig zu bieten. Außer...: der nahe gelegene Vulkan Chimborazo. Dieser ist nicht nur der höchste Berg Ecuadors, sondern mit über 6000 m durch seine Nähe zum Äquator der nächste Punkt der Erde zur Sonne.
Der Nationalpark ist entgegen einiger Reiseführer auch ohne Auto sehr gut zu erreichen (ca. 1h von Riobamba mit dem Bus Richtung Guaranda). Vom direkt an der Straße gelegenen Eintrittstor führt ein sehr schöner Weg durch die Landschaft die 8 km bis hinauf zur Schutzhütte auf 5000 m. 

Auf dem Weg nach oben trifft man hin und wieder auf Vicunas, wilde Verwandte von Lamas und Alpakas, die im rauen Andenhochland beheimatet sind.


Montag, 22. Oktober 2018

Ecuador: Bergdorf Alausi

Von Loja im Süden führte uns unsere Reise nördlich die Panamericana entlang durch die Anden bis in das 20.000 Einwohner-Städtchen Alausi. Das Städtchen ist vielmehr ein Bergdorf, das von Reisenden vor allem besucht wird, um mit dem Zug über die berühmte Teufelsnase zu fahren. Wir liesen diesen Punkt aus, fanden Alausi aber dennoch einen Besuch wert. Die kleine Stadt mitten in den Anden überzeugte uns durch seine Lage und die entspannte Atmosphäre und die kleinen Gassen.

Sonntag, 21. Oktober 2018

Ecuador: Parque National Podocarpus

Den im südlichen Ecuador nahe der Stadt Loja gelegene Nationionalpark bezeichnete schon Alexander von Humboldt als den "Garten Südamerikas". Nicht umsonst, denn der biodiversitäre Hotspot gilt mit seinen Bergregenwäldern voller endemischer und bedrohten Arten als der zweitartenreichste Punkt der Erde. Er umfasst fast 1500 km². Neben Jaguaren, Brillenbären und Tapiren leben hier rund 560-80 verschiedene Vogelarten, sowie unzählige Arten von Pflanzen.




Der etwa 4 km langer Wanderweg "El mirador" führte uns über einen sehr artenreichen Höhenrücken und durch Nebelwälder. Doch ein unglaublich steiler Weg, Matsch, Unwegsamkeit, Nebel und starker Wind erschwerten das Weiterkommen, weshalb wir dennoch 4 h für die Wanderung benötigten.

Donnerstag, 18. Oktober 2018

Ecuador: Erholsame Nacht im Parque National Podocarpus

Unsere Reise führte uns nach ca. einer Woche weg von Cuenca und weiter in den Süden Richtung Loja, wo viele Südamerikareisende ihren letzten Stop vor der Peruanischen Grenze einlegen. Für uns interessant war diese Region wegen des nahe gelegenen Nationalpark Podocarpus (genaueres dazu morgen). Weil uns dieser Park so sehr interessierte, beschlossen wir, noch gleich nach unserer Ankunft in Loja weiter zum Nationalpark zu reisen. Leider kamen wir dort deshalb so spät an, dass uns nur die Übernachtung in einer Bauarbeiterhütte übrig blieb.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Ecuador: Die Ruinen von Ingapirca

Auch nicht zu weit von Cuenca, etwas die Andenkette entlang Richtung Norden, liegt die wohl bedeutendste Inkaruine Ecuadors, Ingapirca. Wobei mit Inkaruine nicht alles gesagt ist. Vieles wird dieser Kultur zugeschrieben, was die Inkas eigentlich nur übernommen haben von anderen, älteren Kulturen. So war auch die Stätte Ingapirca einst ein Heiliger Ort der Cañari, einer hier ansässigen Bevölkerungsgruppe. Nach Eroberung durch die Inkas wurde hier jedoch ein Sonnentempel errichtet (im Bild ganz hinten).