Dienstag, 15. Januar 2019

Ecuador: Strand von Los Frailes

Unweit von Puerto Lopez, im Nationalpark Machallila, liegt der Strand von Los Frailes. Der Strand ist für die Ecuadorianische Küste recht hübsch, hohe Wellen branden an den Sandstrand und eine Menge Ecuadorianer und ausländische Touristen genießen die Bucht zum Baden. (Auf dem Foto ist es allerdings schon kurz vor 5, so dass der Park bald zu macht und die Meisten schon auf dem Rückweg sind)
Machallila ist ein kleines, verschlafenes Fischerstädtchen umgeben vom Nationalpark. Es ist wohl (vielleicht neben Olón) die einzige Stadt zwischen Manta und Salinas, auf die die Beschreibung "kleines, verschlafenes Fischerstädtchen" zutrifft (zumindest auf den ersten Blick).

Sonntag, 13. Januar 2019

Ecuador: Puerto Lopez

Unser Ziel an der Küste war zunächst Puerto Lopez. Das Städtchen ist direkt am Meer gelegen und zieht sich bis in die mit Trockenwald bewachsenen Hänge hinauf. Viele Touristen tummeln sich hier und so auch viele Tourenveranstalter. Wir selbst blieben für zwei Tage, um ein paar Ausflüge in die Umgebung zu machen.
Ein Fregattvogel. Die großen, elegant geschnittenen Vögel schwirren über den morgendlichen Fischmarkt am Strand von Puerto Lopez. Fregattvögel sind erstaunliche Wesen. Sie können ohne zu landen wochenlang in der Luft bleiben und dabei sogar schlafen. Bekannt sind Fregattvögel vor allem wegen ihres roten Kehlsackes, den die Männchen während der Balz aufblasen.

Auch Pelikane versuchen, übrig gebliebene Fische zu erhaschen. Braunpelikane sind zusammen mit den Chilepelikanen die einzigen zwei Pelikanarten, die nach ihrer Beute tauchen. Im Sturzflug stürzen sie sich herab ins Meer, was mitunter sehr witzig aussehen kann.


Ein gestrandeter Kugelfisch
Rabengeier in Puerto Lopez. Amerikanische Geier, sogenannte Neuweltgeier, unterscheiden sich im Übrigen maßgeblich von den sogenannten Altweltgeiern des afrikanischen Kontinents, mit denen sie nur sehr entfernt verwandt sind.

Freitag, 11. Januar 2019

Ecuador: Reise an die Küste

Von Quito brachte uns der kleine Chevrolet Spark, den wir uns für die kommende Woche für die Rückfahrt nach Guayaquil geliehen hatten, die steile Straße vom Andenhochland in das flache Küstentiefland.
Die karge Andenvegetation wandelte sich zu weiten Palmen- und Bananenplantagen. Die schroffen Anden wurden zu leicht hügeligem Hinterland. Und statt der Großstadt Quito waren nun mehr vereinzelt Häuser an den Straßen verteilt. Immer wieder passierten wir Straßenstände mit Orangen und Ananas und große Rinderpaddocks. Wir befanden uns wohl auch unweit von großen Ölpipelines, wie sich unschwer an kleinen Holzhütten am Straßenrand ausmachen ließ, vor denen ab und an ein vorbeikommender LKW zum Tanken anhielt.
Kurz vor der Küste zog sich der Himmel zu. Wir sollten von nun an fast eine Woche kaum mehr Sonne sehen, denn an der Küste zog gerade die Regenzeit heran. 

Dienstag, 8. Januar 2019

Ecuador: die Mitte der Welt

Warum Ecuador Ecuador heißt? Es liegt direkt am Äqutor, eigentlich logisch. Und so gibt es natürlich auch ein Äutormuseum am Mitad del Mundo, der Mitte der Welt. Das eigentliche, große Museum war uns doch zu touristisch, und so besuchten wir das nahe gelegene, liebevoll gestaltete Solar-Museum von Einheimischen. Ein kleines Freilichtmuseum voller ecuadorianischer Kultur und einigen Kolibris, das direkt auf dem Äquator liegt.

Mittwoch, 28. November 2018

Ecuador: Kolibris

Mitten im botanischen Garten Quitos gibt es etwas ganz besonderes zu beobachten: Kolibris, die von der Blütenvielfalt angezogen werden - übrigens vor allem von roten bis gelben Blüten.
Kolibris leben ausschließlich auf dem amerikanischen Kontinent, wo sie neben Fledermäusen und Insekten einen wichtigen Teil der Bestäubung übernehmen. Viele Bromelienarten, unter anderem auch die Ananas, werden von ihnen bestäubt. Doch Kolibris ernähren sich nicht nur von Nektar, sondern durchaus auch von kleinen Insekten, die sie erbeuten. Insgesamt gibt es um die 330 Kolibriarten, wobei die höchste Vielfalt in Äquatornähe herrscht. Doch das eigentlich besondere an Kolibris ist wohl ihre Größe, die in der Vogelwelt ununtertroffen bleibt, sowie ihre grazile Flugweise und das "In-der-Luft-stehen" während des Nektardrinkens.

Dienstag, 27. November 2018

Ecuador: Pinchincha

Vom Rande der Hauptstadt aus führt eine Seilbahn, die TeléferiQo auf den Hausberg der Stadt, den aktiven Vulkan Pinchincha, der 1999 das letzte Mal ausbrach und die Stadt in Asche hüllte. Es ist doch erstaunlich, wie schnell sich die Landschaft plötzlich wieder in schönes Paramo wandelt. Nur die vielen Touristen und breit getretenen Wege zeigen die Nähe zur Stadt. Und natürlich der Ausblick...


Las Anténnas...davon gibt es viele in Ecuador. Jede Stadt hat einen (oder zwei) mit unzähligen Antennen bestückten Berg.

Sonntag, 25. November 2018

Ecuador: Feinstaub

Was ist das? Warum so schwarz? Nun, die Antwort ist einfach: Hier geben die Busse beim Anfahren Gas. Glücklich ist, wer da nicht gerade in der Nähe steht, denn sonst verschwindet er in einer einzigen schwarzen Wolke. Blöd nur, dass wer durch die Stadt läuft dem oft nicht entgehen kann (übrigens das gleiche in Cuenca).