Montag, 30. April 2018

Artensterben

Red Velvet Monkey, von denen es nur noch wenige gibt - und nur auf Zanzibar
"Auf jeden Fall könnte es ziemlich unbequem werden, sollte es hier tatsächlich artensterbenmäßig so weitergehen wie bisher. Und zwar für uns. Unsere Erde hat schon ganz andere Sachen erlebt. Die geht nicht gleich unter: Einfach schulterzuckend die Natur umarragnieren, und nach ein paar Millionen Jahren hat man dann halt neue Arten am Start. Ich bezweifle allerdings, dass dieses Schulterzucken unseres Planeten so spurlos an uns vorbei zieht und wir danach noch mitspielen dürfen. Es geht also nicht darum, die Welt zu retten. Die rettet sich am Ende selbst. Ich für meinen Teil habe allerdings keine Lust, diese Natur mit ihren Kob-Antilopen, den Jaguaren und Pumas, der Natur Grönlands mit ihren Lemmingen und Eisbären, die erfinderischen Wendehalsfrösche, das Seli-Tal, die Pandabären, den dampfenden Dschungel Panamas mit seinen humorvollen Naso und natürlich das wunderschöne Pantanal mit so vielem, das ich liebe, zu verlieren. Ich fände es auch ganz okay, wenn sich das Artensterben des Menschen noch ein Bisschen verzögern würde. Wir sind doch eigentlich eine ganz coole Tierart. Wäre ja irgendwie schade drum. Das schwer verbreitete Ameisenbärmonotasking sollte langsam mal durch ein okmpromissbereites Wendehalsmultitasking ersetzt werden."

aus "Die Supernasen - wie Artenschützer Ameisenbär & Co vor dem Aussterben bewahren" von Lydia Möcklinghoff (S.300)

Donnerstag, 26. April 2018

Mangrovenwald

Zum Jozani Forest, einem kleinen Naturschutzgebiet auf Zanzibar gehört auch ein kleiner idyllischer Mangrovenwald mit gut ausgebautem Steg, unter dem sich die Krebse zwischen den Mangroven tummeln und beim Verzehren von Blättern beobachtet werden können.

Freitag, 20. April 2018

Black Monkey

Black Monkey im Jozani Forest, dem letzten Stück geschützten Wald, 
der einst ganz Zanzibar bedeckte

Montag, 26. März 2018

Tanzania: Die Massai am Strand von Zanzibar

 Die Massai sind eigentlich Jäger und Viehhierten, ein einst kriegerisches Volk aus dem Norden Tanzanias und Süden Kenias. Normadisch leben sie in den Weiten der Massaisteppe, in der auch der Lake Natron liegt. Was in Deutschland und Europa Autos sind, sind bei den Massai Kühe: das Statussymbol schlechthin. So ziehen große Rinderherden durch die Steppen - und mitunter auch über die Strände Zanzibars. Denn hierhin verschlägt es zur Hochsaison viele der eigentlich eher traditionell geprägten Massai. Sie kommen für mehrere Wochen oder Monate, um sich als Strandwächter, BeachBoys oder Souvenirverkäufer ein Zusatzeinkommen zu generieren.
Wenige von Ihnen bleiben, eröffnen eigene BeachLodges und geben ihr traditionelles Leben auf. Viele kehren zurück in Ihre Dörfer. Und vergrößern dort ihre Herden von Rindern.


Freitag, 23. März 2018

Tanzania: Zanzibars Strände

 Backpacker Beach Lodge am Strand von Mchvani - dem "italienischen" Strand



Viele der Beachlodges werden von Hunden bewacht, die gegen Weiße freundlich gesinnt sind, fremde Schwarze jedoch mit Misstrauen beäugen.

Dienstag, 20. März 2018

Tanzania: Überfahrt nach Zanzibar

Zanzibar ist für viele der Inbegriff von Tausendundeiner Nacht. Hier, in der ehemaligen Überseeprovinz des Sultanat Oman, verschmelzen arabische, indische und Swahilikultur miteinander. Dies schlägt sich nicht nur in Architektur, der arabischen zanzibarischen Taarab-Musik oder der Religion wieder. Auch das Lebensgefühl ist geprägt von all diesen Kulturen und nicht zuletzt vom Indischen Ozean.
Die Strände, mittlerweile vielerorts geprägt von unzähligen Beachlodges und Hotels und übersät von Massai, die entweder als Wächter, BeachBoy oder Kuhhüter arbeiten, fallen an der Ostküste zur Ebbe fast Trocken, so dass Korallen, Krebse und Fische zum Vorschein kommen.

Donnerstag, 22. Februar 2018

Tanzania: Usambara Berge

 Irgendwo inmitten der Usambara Berge, weit abgelegen, liegt das kleine Dörfchen Mazumbai. Die ehemalige Teefarm einer Schweitzer Familie, durch die dieses Örtchen dominiert wird, gehört heute, sowie der umliegende Urwald, einer Stiftung der Agraruniversität Morogoro. Der Wald ist streng geschützt und gilt als einer der ältesten und wertvollsten Wälder Ostafrikas, liegt er immerhin im Biodiversitätshotspot der Usambara Berge.